InfoMail vom INNOVATIONSTEAM | 2/2018 |

Die 45 kg Tour

Infomail InnovationsTeam Christiane Brandes 02 in 2018

Natürlich ist keine Herde wie die andere, aber
45 kg Milch zu melken, basiert immer auf den gleichen Praktiken.

Betriebe, die mit ihren Herden im Durchschnitt 45 kg Milch melken, machen einiges richtig. Was ist das?
Wenn wir von unseren Kühen mehr verlangen, dann müssen wir Ihnen auch mehr geben, um sie gesund und leistungsfähig zu erhalten. Das ist anspruchsvoll, aber möglich. Hohe Leistung und gute Gesundheit gehören zusammen.

Voraussetzungen für den Erfolg:

1. Beste Futtergrundlagen und außerordentlich gute Rationsgestaltung
Tagaktuell werden Rationen kontrolliert und ggf. angepasst. Die in Amerika typische Futteranalyse ist differenzierter und ermöglicht eine leistungsfördernde Rationsgestaltung unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit.

2. Die Verwendung von sicheren und effizienten leistungserhöhenden Maßnahmen oder Technologien,
wie beispielsweise das 3-mal tägliche Melken der Kühe.

3. Eine ausreichende Anzahl sehr gut ausgebildeter Angestellter.
Sehr gute Herden haben immer Personal, dass sie betreut, welches in der Lage ist, gut mit den Kühen umzugehen (Low Stress Handling), kranke oder lahme Kühe rechtzeitig zu behandeln und brünstige Kühe zu erkennen.

4. Minimierung von Lahmheiten.
Lahmheiten beeinflussen die gesamte Kuh, in ihrem Verhalten und vor allem in der täglichen Futteraufnahme. Gute Einstreu der Liegeboxen, regelmäßiger professioneller Klauenschnitt, Gummilaufböden im Melkstand, die richtigen Klauenbäder und eventuell der Zugang zur Weide zeichnen erfolgreiche Betriebe aus.

5. Trächtigkeiten erreichen.
Hochleistende Kühe tragend zu bekommen, ist anspruchsvoll, aber möglich. Es zeigt sich, dass bei weniger Kühen/Besamungetechniker, aber vor allem mit niedrigerer Belegungsrate in den Tiergruppen und dem Vermeiden von Hitzestress (z.B. Einbau von Ventilatoren) gute Erfolge in der Fruchtbarkeit erzielt werden.

6. Hohe Herdengesundheit bei den frisch abgekalbten Kühen.
Betriebe mit höchsten Milchleistungen stellen ihren frisch abgekalbten Kühen ausreichend Fressplätze am Futtertisch und einen bequemen Platz zum Liegen in der Liegebox zur Verfügung. Niedriger Tierbesatz im Bereich der Transitphase und keine Umstallung der Kuh in der Woche vor der Kalbung ist eine typische Praxis auf dem Weg zu hoher Tiergesundheit und Milchleistung.

7. Exzellente Eutergesundheit.
Erfolgreiche Betriebe halten die Zitzenkuppen der Kühe sauber und erkennen Mastitiden früher. Die Verschmutzung des Euters durch Gülle muss ebenfalls minimiert werden.

8. Achte auf Hitzestress.
Wärme im Stall beeinflusst die Kuh negativ in zahlreichen physiologischen und verhaltenstypischen Bereichen. Typisch für Betriebe mit hoher Milchleistung sind Ställe mit natürlicher Belüftung, Ventilatoren oder auch Sprühnebelanlagen, bzw. die Kombination dieser Faktoren, um die Kühe zu kühlen.

All das wollen wir sehen!
Wollen Sie sich Anregungen fuür Ihren eigenen Betrieb holen? Auch unsere Kühe in unseren Ställen, können wesentlich mehr Milch
geben, als sie das momentan tun. Was muüssen wir tun, um genau das zu erreichen?

Die 45-kg-Tour

Kommen Sie mit uns mit und starten Sie Ihr eigenes Change-Management Programm für Ihren Milchviehbetrieb. Wir zeigen Ihnen, wie man in gesunden Herden konstant 45 kg Milchleistung melken kann.

Vom 2. Oktober bis 8. Oktober 2018 besuchen wir exklusiv 8 Milchviehbetriebe in Wisconsin/USA, die seit Jahren diese hohe Naturalleistung im Stall haben.

In einer kleinen, exklusiven Gruppe reisen wir auf die Betriebe und treffen die Eigentümer oder Verantwortlichen, die uns zeigen, wie sie zu dieser hohen Leistung gekommen sind. Unsere Ansprechpartner erläutern uns, was für sie wichtig ist. Ob Milchviehställe, Melkhäuser, Jungrinderaufzucht, Futtersilos, Fütterungs management, Herdenmanagement oder Tiergesundheit, für uns gibt es keine Geheimnisse. Kompakt und kompetent wollen wir die „Take Home Messages“ erarbeiten. Wir nehmen mit, was man auch zuhause im Stall in Deutschland machen kann. Zusätzlich besuchen wir den Holstein Tag der World Dairy Expo (www.worlddairyexpo.com) in Madison/Wisconsin, die große Fachmesse für Milchviehhalter.

Begleitet werden Sie von einer ausgewählten Reiseleitung, die Ihnen die Informationen nicht nur übersetzt, sondern auch erläutern kann. Von amerikanischer Seite stehen uns renommierte Hochschulprofessoren und Berater mit guter Praxiskenntnis zu Verfügung. Es handelt sich um eine intensive Fachstudienreise.

Flüge bis nach Chicago, Transport vor Ort, Hotels werden im Rund-um-Sorglos Paket für Sie gebucht.

Jetzt mehr Melken. Interesse?
Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf und rufen Sie die kompletten Reiseunterlagen ab. Einfach eine Mail senden an: Info@mehr-melken.de mit dem Vermerk „ 45-kg Tour“.

Wir freuen uns auf Sie!
Ihre Christiane Brandes
InnovationsTeam Christiane Brandes

 

 

 

Es wird wieder enger - 10 Schlüsselbereiche im Milchviehmanagement

 

InfoMail vom INNOVATIONSTEAM | 1/2018 |

Es wird wieder enger – 10 Schlüsselbereiche im Milchviehmanagement
um wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben

Infomail InnovationsTeam Christiane Brande 01 in 2018

Die Prognose der Milchpreise verheißt nichts Gutes: Engere und wahrscheinlich negative Margen auf vielen Milchviehbetrieben für das laufende Jahr 2018. Da heißt es für Milchproduzenten wieder einmal an allen möglichen Schrauben zu drehen und das laufende Management in der Herde zu überprüfen. Seit Jahren schätzen wir PRO DAIRY der Cornell Universität in New York und pflegen den Austausch mit Tom Overton und Jason Karszes. PRO DAIRY hilft den Betrieben in New York wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben. Es wurde ein 10 Punkte Plan entwickelt, den wir frei übersetzen und ergänzen, denn auch wir möchten, dass Sie erfolgreich bleiben.

 

1. Maximiere die Milchinhaltsstoffe
Hohe Milchinhaltsstoffe bringen bessere Milchschecks. Top Herden haben als Zielwert 3 kg Fett- und Reineiweiß-Kilogramm pro Kuh und Tag. Haupttreiber für diesen Wert ist natürlich eine hohe gemolkene Tagesmilchmenge. Doch auch bei mittleren Herdenleistungen kann man davon ausgehen, dass wenn eine Holstein- Herde Milchinhaltsstoffe von unter 3.7% Fett und unter 3.0% Reineiweiß in der Sammelmilch zeigt, dass es hier Optimierungsmöglichkeiten und damit finanzielle Reserven gibt. Die Molkereien vergüten Milchinhaltsstoffe gut und momentan ist besonders das Milchfett wieder von großem Interesse.
Niedriges Milchfett bei den Milchinhaltsstoffen kann ein Indikator sein, dass ungesättigte Fettsäuren aus dem Pansen die Milchfettsynthese im Euter direkt hemmen. Diese Werte lassen sich direkt bestimmen und erscheinen in der Futteranalyse bei ROCK RIVER LABORATORY EUROPE als sogenannte RUFAL (Rumen unsaturated fatty acid load). Werte (Mehr Infos auch auf unserer Website). Es gibt die Möglichkeiten durch die Rationsgestaltung mit ungesättigten Fetten, Kohlenhydratbalance und oder entsprechenden Grundfutterqualitäten auszugleichen und das Futtertischmanagement (Trockenmassen, Futtermengen, Verhindern des Sortierens) zu optimieren. Bei Reineiweißgehalten von unter 3% wird deutlich, dass die Pansenfermentation und mikrobielle Proteinsynthese nicht maximiert wird. Die Bestimmung der vorliegenden Aminosäuren in der Ration kann Begrenzungen bzw. Leistungsreserven aufzeigen. Rationsveränderungen zeigen sich in den veränderten Milchinhaltsstoffen ca.10 bis 14 Tagen nach Umstellung.

Grundfutteranalyse bei ROCK RIVER LABORATORY EUROPE und danach Rationsoptimierung mit dem Fütterungsberater.

 

2. Suche nach der „Grenz“Milch.
Die höchste Gewinnmarge bringt es, die „Grenz“ Milch zu melken. Die hohen Fixkosten sind kurzfristig kaum zu beeinflussen, aber jeder Liter Milch extra, der gemolken wird, verbessert die Wirtschaftlichkeit. Je nach Betrieb können das ganz unterschiedliche Maßnahmen sein. So kann das 3 malige statt 2 malige Melken einen Mehrwert bringen. Oder als andere Maßnahme kann es das Verkürzen der Trockenstehzeit von hochleistenden Kühen auf unter 40 Tagen sein oder viele andere Managementpraktiken.
Wichtig ist es Neues auszuprobieren: Studien belegen zum Beispiel, dass Betriebe , die die frisch abgekalbten Kühe für die ersten 3-4 Wochen 4 mal/Tag melken und dann auf 2/Tag melken zurück gehen, in den folgenden 7 Monaten 1.5 kg Milch/Kuh/Tag höhere Milchleistung erreichen. Die 7% höhere Arbeitsbelastung kann sich im größeren Lohnarbeitsbetrieb durchaus rechnen. Voraussetzung für den Erfolg ist allerdings, dass der Stall höchsten Kuhkomfort hat und einen zügigen Kuhverkehr zum Melkstand und zurück ermöglicht. Das Kosten-Nutzen Verhältnis ist besser, als wenn man sich entscheidet, die ganze Herde dreimal zu melken.

Kuhkomfort checken, speziellen Frischabkalberstall, der diesen Managementvorteil zulässt bauen mit INNOVATIONSTEAM

 

3. Keine frisch abgekalbten Kühe verlieren.
Ziel muss es sein weniger als 5% der frisch abgekalbten Kühe in den ersten 60 Tagen nach dem Abkalben zu verlieren. Bei den Erstkalbinnen sollte der Wert unter 6% liegen. Höhere Werte deuten auf enorme wirtschaftliche Verluste auf, da die gesamten Aufzuchtkosten ohne einen Gegenwert anfallen. Gründe sind meist Überbelegung vor oder nach dem Abkalben oder Rangkämpfe zwischen in einer Gruppe gehaltenen Färsen und älteren Kühen. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass wenn Tieren in diesem Haltungsbereich der Vorbreitungsgruppe weniger als 71 cm Troglänge/Tier zur Verfügung, das Risiko nach der Abkalbung in den ersten 30 Tagen in Milch auszufallen um 40% erhöhen. Das entspricht fast einem Tier: Fressplatzverhältnis von 1:1. Die Belegungsrate auf 70-80% abzusenken, kann helfen einen älteren Stall, der zu eng ist, noch sinnvoll zu nutzen. Der Bau eines speziellen Reprostalls mit besseren Haltungsmöglichkeiten und der Möglichkeit des effizienten Einzeltiermanagements kann hier große Reserven erschließen.

Kuhkomfort checken, Frischabkalberstall bauen mit INNOVATIONSTEAM

 

4. Kühe mit niedrigen Leistungswert merzen.
Kühe, die nicht genug Milch produzieren, um die variablen Futter- und Arbeitskosten zu decken, müssen identifiziert werden. Sie werden von der Reproduktion ausgeschlossen, trocken gestellt oder wenn möglich gemerzt. In Betrieben mit Überbelegung kann das Herausnehmen von diesen Kühen einen zusätzlichen positiven Effekt auf die verbleibenden Kühe in der Gruppe haben. Häufig kompensieren die verbleibenden Kühe die fehlende Milchmenge der entnommenen Kühe ganz und in Einzelfällen überbieten sie die Menge sogar. Gespart werden die Erhaltungskosten der entnommenen Kühe.

Management im Betrieb prüfen

 

5. Standard Protokolle prüfen.
Besonders beim Melken, Kälber- und Kolostrummanagement , der Futtervorlage oder im Fruchtbarkeitsmanagement helfen Protokolle, die gesetzten Ziele zu erreichen. Von Zeit zu Zeit sollten diese Protokolle und ihre Anwendung, also Umsetzung im Betrieb geprüft werden. Ungenauigkeiten können schnell zu Milchleistungsverlusten, höheren Zellzahlen und Verschlechterung der Milchqualität, schlechteren Fruchtbarkeitsergebnissen, verminderter Kälbergesundheit oder höherer Kälbersterblichkeit führen. Alle diese Resultate beeinflussen den Gewinn mehr oder weniger stark.

Management im Betrieb prüfen

 

6. Jungrinderaufzucht überprüfen.
Die Jungrinderaufzucht ist kostenintensiv, aber nötig für einen geschlossen Milchviehbetrieb ohne Tierzukauf. Trotzdem lohnt sich die Prüfung, ob in diesem Betriebszweig noch Reserven erschlossen werden können. Es gibt wissenschaftlich belegte Studien, die zeigen, dass gut aufgezogene Färsen mit 21 bis 22 Monaten ohne spätere Leistungseinbußen abkalben können. Hier bringt ein Verkürzen der Aufzuchtperiode echte Ersparnis bei den fixen Kosten eines Aufzuchtplatzes und bei den variablen Futter- und Arbeitskosten. Ob die Aufzucht der Färsen, auf einen gutem Niveau ist lässt sich sehr einfach überprüfen: Gut aufgezogene Erstkalbskühe müssen mindestens 75% bis 80% der Milchleistung von älteren Kühen erreichen. Betriebe mit sehr guter Aufzucht erreichen hier Werte von 82% bis 85% Milchleistung der Erstkalbskühe im Vergleich zu den Zeit- und Drittkalbskühen. Von den Erstkalbskühen sollten in der ersten Laktation weniger als 20% der Tiere ausfallen.

Kuhkomfort checken, neuen Jungrinderstall bauen mit INNOVATIONSTEAM.

 

7. Fruchtbarkeit maximieren.
Trächtigkeitsraten von 26% und darüber sind das Ziel für eine wirtschaftliche Herde. Die früher genannten 20% Trächtigkeitsrate reichen heute nicht mehr aus. Hohe Trächtigkeitsraten sind nicht nur durch gute Brunstkontrolle zu erlangen, sondern auch ein Speigelbild guter Haltung und Fütterung der Herde.

Management im Betrieb prüfen.

 

8. Kälberaufzucht verbessern.
Totgeburten und Kälbersterblichkeit in der Phase der Aufzucht können in vielen Betrieben noch gesenkt werden. Totgeburten sollten 4 bis 5% nicht überschreiten. Ein gut durchdachter und sauberer Abkalbebereich, der dicht an der Vorbereitungsgruppe bei den Trockenstehern liegt, hilft diesen Wert zu erreichen. Durch modernes Management mit „ Just-In-Time“ Kalbung sinkt die Zahl der Probleme meist deutlich. Mehr lebende Kälber in diesem Betriebszweig erhöht die Möglichkeit der Selektion in der Herde oder erlaubt den Verkauf von Tieren.
Eine Kälbersterblichkeit von unter 2% in den ersten drei Lebensmonaten, lässt sich nur mit Kälbern erzielen, die mit ausreichend hochwertigem Kolostrum unmittelbar nach der Geburt versorgt wurden und stressfrei aufgezogen werden. Bei sachgerechter Haltung und Fütterung haben diese Kälber nach 56 Tagen ihr Geburtsgewicht verdoppelt.

Kuhkomfort checken, neuen Kälberstall bauen mit INNOVATIONSTEAM.

 

9. Verdecktes Potential in der Ration erkennen.
Neue Möglichkeiten existieren vor allem durch die moderne Futteranalyse (nach amerikanischem System). Durch die besseren Kenntnisse der Faserverdaulichkeit, vor allem des Grundfutters, ist es möglich, engere Rationen zu erstellen, die wirtschaftlich optimiert sind. Durch die akkuratere Einschätzung des selbst angebauten Futter können Rationen noch Wiederkäuer gerecht gestaltet werden. Wenn es Grundfutter in guter Qualität und Menge auf dem Betrieb gibt, muss geprüft werden, ob es bereits optimal eingesetzt wird. Zahlreiche Studien zeigen, dass es strategisch möglich ist, den Einsatz von Protein in der Ration zu drosseln und dennoch die Milchleistung und Inhaltsstoffe stabil zu halten. Diese Fütterungsstrategie senkt vor allem die pansenabbaubaren Eiweißquellen auf 8% bis 9% der Trockenmasse  der Ration. Das kann weniger als 16% Rohprotein in der Ration entsprechen. Dazu sind angepasste hochwertige pansenstabile Eiweißquellen, die Beachtung der limitierenden Aminosäuren und eine optimale Versorgung der Pansenmikroben mit Kohlenhydraten unabdingbar. Wirtschaftlich ist dieses vor allem in Maissilage-lastiger Fütterung interessant. Außerdem gibt es weder zur Milchleistungssteigerung oder Fruchtbarkeitssteigerung einen Grund mehr als 0,40% Phosphor für frisch abgekalbte Kühe oder 0,35% Phosphor für Kühe insgesamt zu füttern. Rationsgehalte von 0,35% Phosphor werden bereits mit der normalen Fütterung erreicht, so dass eine Ergänzung über zusätzlich verfütterte Mineralstoffe auf den Prüfstand genommen werden kann. Obwohl es immer verlockend ist, einzelne Komponenten aus den Rationen zu entfernen, wenn der Milchpreis unter Druck gerät, sollten diese Entscheidungen immer zusammen mit dem Fütterungsberater getroffenen werden und die Kosten-Nutzen- Analyse der gesamten Ration betrachtet werden.

Grundfutteranalyse bei ROCK RIVER LABORATORY EUROPE und danach Rationsoptimierung mit dem Fütterungsberater.

 

10. Maximiere das Fütterungsmanagement.
Zahlreiche Fütterungsprogramme haben enorme Reserven, die sich nicht immer sofort erkennen lassen. So kann es sinnvoll sein, die Verluste zu begrenzen, in dem die Anschnittsfläche des Grundfutters besser gemanagt wird oder Einzelkomponenten statt lose am Boden, besser im Hochsilo gelagert werden. Das kann eine Einsparung von bis zu 2% der zugekauften Einzelkomponenten bringen. Am wichtigsten erscheint jedoch die mindestens einmal pro Woche durchgeführte Bewertung der Trockenmasse und die nötige Korrektur der TMR- Einwaage, um die Kühe unabhängig vom Fütterer mit einer gleichmäßigen Ration zu versorgen. Regelmäßig einmal im Monat und bei jedem Eindruck von Veränderungen sollte unbedingt eine Analyse der Silage erfolgen. Ziel sollte es sein, bei guten Silagen den Anteil der selbst angebauten Grundfuttermittel in der Ration auf mindestens 60% bis 65% und je nach Betrieb eventuell auch 70% in der Ration zu erhöhen.

Grundfutteranalyse bei ROCK RIVER LABORATORY EUROPE und danach Rationsoptimierung mit dem Fütterungsberater.

 

Es wird wieder eng und nichts tun hilft nicht.
Jeder der 10 Punkte hat großen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit. Die großen Schrauben sind Kuhkomfort im Stall und gute Erreichbarkeit von Futter. Das Futter selbst muss aus den richtigen Komponenten bestehen. Bei allen diesen Punkten können wir Sie unterstützen. Fordern Sie uns.

Wir freuen uns auf Sie!
Ihre Christiane Brandes
InnovationsTeam Christiane Brandes